Kunst in der Stadt Kaiserslautern Seite 14

Kunst in der Stadt (131)

"Gebogener, gratiger Findling"

Künstler: Prof. Franz Xaver Ölzant; Österreich Entstehungsjahr: 1982 Standort: Universität, Rückseite Bau 48

Im Jahr 1982 wurde der österreichische Künstler Franz Xaver Ölzant eingeladen, am internationalen Steinbildhauer-Symposion der Universität Kaiserslautern teilzunehmen. Eingebunden in ein "grünes Refugium" auf der Rückseite von Bau 48 steht die Skulptur des Bildhauers als gratiger, gebogener, fast zerbrechlich wirkender Findling. Dieser wird vor allem bei Streiflicht durch seine flachen Noppen und Bänder aus runden Vertiefungen lebendig. Die poröse Beschaffenheit der dunkelgrauen Basaltlava scheint sich in der wohlüberlegten Oberflächenstruktur fortzusetzen.

Kunst in der Stadt (132)

"Roots"

Künstler: Klaus Hartmann; Kaiserslautern und Britta Cruz USA; Entstehungsjahr: 2002 Standort: Gartenschau; Freundschaftsgarten Columbia

Aus Anlass des "Transatlantischen Tages 2004" ging das Bodenrelief "Boots" als Schenkung des örtlichen Deutsch-Amerikanischen und Internationalen Frauenclubs an die Gartenschau GmbH. Die im Jahr 2002 entstandene Plastik ist eine Gemeinschaftsarbeit der deutsch-amerikanischen Künstlerin Britta Cruz und des Kaiserslauterer Künstlers Klaus Hartmann. In dem primär aus verschweißten Stahlplatten zusammengesetzten ca. 2,50 m auf 1,60 m großen Rechteck wird die Längsrichtung durch zwei gleichbreite, parallel aufgesetzte Stahlstreifen betont. Dazu sind vier Bronzesymbole in quadratischen Einschnitten eingelassen. Eines der Bronzereliefs fällt durch die Darstellung eines Stacheldrahtstückes besonders ins Auge

Kunst in der Stadt (133)

”Putten”

Künstler: Peter Bohl, Entstehungsjahr: 1999 Standort: Gartenschau; Eingangsbereich Alter Schlachthof

Die beiden Putten von Peter Bohl finden wir eingebettet in eine kleine grüne Oase hinter dem Eingang zum Gartenschaugelände. Die unbekleideten kindlichen Gestalten sitzen sich innig umarmend auf einem Kissen. Seit der Antike verkörperten Putten bis in die Gegenwart vielfach Liebesgötter. Sie wurden für allegorische Darstellungen eingesetzt oder auch zur Wiederholung eines thematischen Gestaltungskonzepts, häufig jedoch wie hier zu rein dekorativen Zwecken. Die Plastik steht mit dem verwendeten Sandstein, der aus dem heimischen Steinbruch Picard stammt, in spannendem Kontrast zu dem umgebenden Grün.

Kunst in der Stadt (134)

"Schnecke"

Künstlerin: Bärbel Schmidt, Entstehungsjahr: 1999 Standort: Gartenschau Eingangsbereich Alter Schlachhof

Unmittelbar hinter dem Eingang zur Gartenschau steht die "Schnecke" der Künstlerin Bärbel Schmidt. Die in Sandstein gehauene Form des Schneckenhauses wirkt aufgrund der exakten Bearbeitung sehr plastisch und lädt regelrecht zum “Befühlen” ein. Durch Material und Farbe passt sich die 1999 angefertigte Skulptur bestens an die Umgebung an.

Kunst in der Stadt (135)

"Eule"

Künstler: Michael Krawowoski, Entstehungsjahr: 1999 Standort: Gartenschau; Eingangsbereich Alter Schlachthof

Die Eule von Michael Krawowoski ist eine detailliert ausgearbeitete Sandsteinskulptur. Die nahezu naturgetreue Nachbildung des Kopfbereichs steht im Kontrast zu dem in der Proportion überzogen lang gestreckten Körper. Der klare, aufmerksame Blick unterstreicht die symbolische Bedeutung der Eule als Sinnbild der Weisheit. Möglicherweise wollte der Künstler mit der Darstellung dieses Tieres auf das Ansehen der Stadt Kaiserslautern als Universitätsstadt hinweisen. Die Plastik steht integriert in eine Gruppe weiterer Skulpturen im Eingangsbereich des Gartenschaugeländes.

Kunst in der Stadt (136)

"Kein Ausweg"

Künstler: Josef Nadj,  Entstehungsjahr: 2000 Standort: Gartenschau; Neumühlepark

Der Künstler Josef Nadj zwingt den Betrachter seiner im Gelände des Neumühleparks der Kaiserslauterer Gartenschau aufgestellten Skulptur "Kein Ausweg" regelrecht, sich intensiv mit dem Konzept des Kunstwerks zu beschäftigen. Durch verschiedene Blickwinkel entsteht bei der aus Sandstein gefertigten Plastik ein spannendes Spiel zwischen Einblicken und Durchblicken. Auch wenn man von einer Seite zur anderen sehen kann, gibt es kein Durchkommen, keinen Ausweg. Nadj setzt gezielt die räumlichen Begrenzungen, verstärkt durch die kontrastreichen Oberflächenstrukturen von Rahmen und Tor ein, um zum Erfahren seines Werks aufzufordern. Er weckt den Forscherdrang interessierter Gartenschaubesucher.

Kunst in der Stadt (137)

"Gesichter meiner Stadt"

Künstlerin: Bettina Morio, Entstehungsjahr: 1994 Standort: Hertelsbrunnenring  22

Mit der Skulptur "Gesichter meiner Stadt" hat die Künstlerin Bettina C. Morio ein sehr lebendiges Kunstwerk geschaffen, das anhand verschiedener Darstellungen menschlicher Gesichter sozusagen sämtliche Facetten einer Stadt wiedergibt. Die Sandsteinplastik liegt eingebettet in eine Grünanlage vor dem Kaiserslauterer Ingenieur Zentrum, kurz KIZ und wurde von dem Architekten Robert Arnold in Auftrag gegeben.

Kunst in der Stadt (138)

"Gesicht"

Künstlerin: Inka Gierden,  Entstehungsjahr: 1992 Standort: auf dem Gelände der Fiebiger GmbH; Hertelsbrunnenring 10.

Geradezu genießerisch und verträumt lächelt einem mit geschlossenen Augen ein in Sandstein gehauenes überdimensionales Gesicht auf dem Gelände der Fiebiger GmbH entgegen. Die Künstlerin Inka Gierden verleiht ihrer Arbeit durch die detailgenaue Ausarbeitung der Gesichtszüge eine ganz besondere positive Ausstrahlung. Gerne möchte man annehmen, dass derjenige, der sich hinter diesem Antlitz verbirgt, ein schönes und erfülltes Leben führt. Und was er träumt, bleibt wohl für immer sein Geheimnis.. .

Kunst in der Stadt (139)

"Wildschweingruppe"

Künstler Richard Menges,  Entstehungsjahr: unbekannt Standort: Kapiteltal; entlang Zufahrt zum Abfallwirtschaftszentrum

In einen etwa 4 m langen, quer liegenden Sandsteinfindling als Relief eingehauen, sucht eine Rotte aus fünf Wildschweinen und vier Frischlingen nach Futter. Die sehr realistisch dargestellten Tiere scheinen fast lebendig grunzend vor einem zu stehen, was durch den die Skulptur dicht umgebenden Wald und die dort präsenten Geräusche und Gerüche noch verstärkt wird. Die Plastik ist ein Werk des Kaiserslauterer Bildhauers Richard Menges.

Kunst in der Stadt (140)

“Liegender Bär”

Künstler: Schüler der Meisterschule für Handwerker; Entstehungsjahr: 1994 Standort: Stiftswaldschule; Stiftswaldstraße 54

Weich gepolstert liegt lang gestreckt ein gewaltiger Bär auf einem rechteckigen Bett aus Rindenmulch mitten auf dem Schulhof der Stiftswaldschule. Der etwa 3 m lange Sandsteinbär entstand 1994 im Rahmen der Verschönerung mehrerer Kaiserslauterer Schulen und wurde von Schülern der Meisterschule für Handwerker in verschiedenen Techniken der Steinbearbeitung angefertigt. Mit einer Kappe auf dem Haupt, die linke Hand auf dem dicken Bauch, genießt Meister Petz mit weit offenem Maul seinen Mittagsschlaf und träumt schnarchend - vielleicht von einem großen Topf Honig?

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