Republik Estland

Amtssprache: estnisch

Amtlicher Name: Eesti Vabariik

Hauptstadt: Tallinn

Fläche: 45.227 km²

Einwohnerzahl (Stand 2004): 1,4 Mio

Währung: Estnische Krone

Wechselkurs: 1 Euro = 15,65 Estnische Kronen

Euroeinführung: 1. Januar 2008

KFZ-Kennzeichen: EST

Geschichte Estlands:

Um 800 werden die Esten erstmals erwähnt. Anfang des 13. Jahrhunderts wurden sie von Dänemark aus missioniert. Im 1356 wurden die Esten vom deutschen Orden unterworfen. Seitdem lebten in Estland viele Deutsche. Das Mittelalter war von der Zugehörigkeit der estnischen Städte zur Hanse und deren Kontakten nach Skandinavien geprägt. 1561 wurde Estland schwedisch. 1721 wurde Estland unter Peter dem Großen russisch und bildete eines der drei Ostseegouvernements. 1918 erklärte sich Estland für unabhängig. Das damals wie Lettland über eine tolerante Minderheitsgesetzgebung verfügende Land erlebte eine wirtschaftliche wie kulturelle Blüte, die 1934 abrupt durch einen autoritären Umsturz durch Konstantin Päts beendet wurde. 1939 marschierten auf Grund des Hitler-Stalin-Paktes sowjetische Truppen in Estland ein. Der bis dahin oft dominante deutschsprachige Teil der Oberschicht (Adel, Gutsbesitzer, Kaufleute, viele Akademiker) wurde nach Westpreußen ausgesiedelt. Zwischen 1941 und 44 war Estland von deutschen Truppen besetzt. Das Land stand seit dem 5. Dezember 1941 als Generalbezirk Estland im Rahmen des Reichskommissariats Ostland unter deutscher Zivilverwaltung und litt unter dessen grausamer Genozid-Politik. Die schwedischsprachige Minderheit (zumal auf den Inseln) wurde von Schweden aufgenommen. In der Nachkriegszeit wurde die Estnische SSR errichtet, die vom Westen nicht anerkannt, aber hingenommen wurde. Wegen einer massiven Einwanderung überwiegend russischsprachiger Zuwanderer wurden die Esten in den östlichen Regionen z. T. zu einer Minderheit im eigenen Land. Im Jahr 1990 erklärte Estland seine Souveränität, die es 1991 zusammen mit Litauen und Lettland durchsetzen konnte: am 20. August 1991 erklärt der Oberste Rat die Unabhängigkeit des Landes. Anfangs galt Estland politisch und wirtschaftlich als instabil. Im Laufe der 1990er Jahre erlebte die Wirtschaft einen Aufschwung ("Baltischer Tiger"). Am 29. März wurde 2004 Estland Mitglied der NATO. Zum 1. Mai trat Estland der EU bei. Außenpolitisch orientiert sich Estland an den skandinavischen Ländern. Die estnischen Nationalfarben sind diejenigen des Vereins studierender Esten, einer Studentenverbindung.

Quellen:
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Die Esten bereiten sich auf die Einführung des Euro für Mitte 2006 vor, mit Einführung der Hartwährung zum 1.01.2007. In einem Telefonwettbewerb haben sie sich für das Design „Hara 2“ entschieden. Alle acht Wertstufen von 1 Cent bis 2 Euro haben das selbe Motiv: Die Karte von Estland mit dem Wort „Eesti“ geschrieben, was soviel wie Estalnd auf estnisch bedeutet.

Der Satz wurde in einer Ausschreibung mit 9 weiteren Bewerbern ausgekürt.

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