Postkarten aus KL 04

Schillerplatz
Links die Fruchthalle mit dem Eingang zu den Räumen, in die 1975 das städtische Kulturamt verlegt wurde. Der Platz war zur Zeit der Aufnahme noch nicht von der später „Ost-West-Achse” genannten Straße durchzogen. Eine Pforte führte rechts in den dahinterliegenden Orth'schen Park. Im Hintergrund (Bildmitte) die alte Buchhandlung Gerle (vorm. Tascher). Auf der rechten Seite die Thieme'schen Druckereien, (der Verlag der Pfälzischen Presse) und ganz rechts die Buchhandlung Eugen Crusius (später Links-Crusius).

Schillerplatz
Aussehen zu Beginn der 20er Jahre. Der Durchbruch nach Westen, der später noch verbreitert wurde, ist hergestellt und eine eingleisige Straßenbahnlinie, vom Fackelrondell her kommend überquert den Schillerplatz, fährt aber nicht Richtung Fruchthallstraße, sondern verläßt den Platz (laut quietschend durch die enge Kurve) durch die schmale Schillerstraße - am Spinnrädel vorbei. Im Eckhaus vorne rechts ist in jüngster Zeit das Musikhaus Klimmer eingerichtet worden.

Fruchthallsaal
Von der Bühne her gesehen (mit Kronleuchtern).

Fruchthallsaal
In Richtung Bühne mit Orgel, die bald nach 1945 entfernt wurde. Aufnahme aus den 20er Jahren (mit Einzellampen).

Stiftsplatz
In Richtung Martinskirche an einmn Markttag des Jahres 1903. Die Bauern sind mit ihren Planwagen (vor allem im Hintergrund) in die Stadt gekommen und breiten ihre Ware auf dem Boden aus. Die Stadtbevölkerung kommt mit Henkelkörben, aber auch mit Korbwagen zum Einkaufen. Im Hintergrund die Spittelmühle, in der ab 1934 das Theodor-Zink-Museum untergebracht war. Das Eckgebäude links war damals die Rheinische Kreditbank, heute Filiale der Deutschen Bank.

Stiftsplatz
Ansicht in Richtung Stiftskirche. Vorn das „Karlsberg"-Gebäude (erbaut 1872), das in den 50er Jahren dem Kaufhaus Wertheim Platz machte. Anstelle des 1936 abgerissenen Wohnhauses (früher das „Stift”, 1619 erbaut), das an die Kirche angebaut war, ist heute die protestantische Gesamt-Kirchenverwaltung errichtet. Aufnahme an einem Markttag.

Ecke Kanal- und Fischerstraße
Gebäude des „Vorschuß-Vereins”, der heutigen Volksbank, rechts steht heute die Stadtsparkasse.

Synagoge
Kaum jemand unter den Jüngeren kann sich heute vorstellen, wo das ist! Diesen Blick auf das imposante jüdische Kultushaus hatte man, wenn man damals vom Stiftsplatz aus, etwa auf den heutigen Haupteingang der Stadtsparkasse schaute. Auf dem freien Platz der Synagoge wurde rechts anschließend nach 1948 das Kultur- und Vermessungsamt erbaut.

Pariserstraße
Blick in Richtung Fackelrondell. Links das Marienheim, dahinter der Vorgarten der Apostelkirche. Gegenüber das heute noch dort befindliche Café Reinhard. Unvorstellbar - weit und breit kein Auto, kein Fuhrwerk ... !

Apostelkirche
Blick vom Turm der Marienkirche, rechts hinter dem Schornstein die Villa Karcher, auf der Höhe rechts der Lindenhof. Die Unebenheiten auf dem Bergrücken, der (wie immer damals) stark retuschierten Postkarten, sollen Morlautern andeuten.

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