Postkarten aus KL 02

Stiftsbrunnen oder “Der schöne Brunnen”
Brunnen an der Stiftskirche („Marktbrunnen"), wie er bis 1938 aussah. Die drei Wappen zeigen die Wappen des Reiches, der Kurpfalz und der Stadt. Gerade jetzt zum Jubiläumsjahr entbrannte eine rege Diskussion, ob er mitsamt dem mächtigen Brunnentrog, der die zierliche, feingegliederte Figurengruppe heute umschließt, weiter nach links verlegt werden sollte.

Marktstraße
Fotoaufnahme im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts. Reger Fußgängerverkehr, der auch durch die wenigen Planwagen nicht gestört wurde. Interessant auch die riesigen Aufschriften auf den Häuserwänden: links das früher so bekannte Café Käfer, rechts hinten vor der Stiftskirche „Zur billigen Quelle”, wo heute ein Versandhaus (fast) gleichen Namens seine Geschäftsräume hat.

Marktstraße
Blick auf die Stiftskirche, rechts das Uhren- und Juweliergeschäft Rocker (an der Ecke Eisenbahnstraße), davor das Vendig'sche Haus (heute Claussen), links vorn Optiker Antz. Unübersehbar das „Auge des Gesetzes”, der bayerische Schutzmann mit der funkelnden Pickelhaube!

Marktstraße
Im Jahre 1938 hat sich an den Häusern kaum etwas geändert, aber die Namen der Geschäfte sind den heute Lebenden noch eher vertraut: Aus der Buchhandlung Laible wurde das Sporthaus Uppendahl (rechts), in das Juwelierhaus Rocker zog das Textilhaus Gehm ein (dahinter) und links machte Optiker Antz dem Feinkosthaus Bradfisch Platz. Am Kopfende der Straße ist die Eisenwaren-Handlung Beeri erkennbar. Inzwischen ist auch der Verkehr reger geworden: Straßenbahngeleise sind gelegt und Autos - aus heutiger Sicht Oldtimer - fahren und parken in der Marktstraße.

Marktstraße
Aufnahme in Richtung Kerststraße. Reger Betrieb in der heutigen Fußgängerzone, belebt durch einen Radfahrer und durch eine alte Postkutsche (Paketpost), die über das holprige Pflaster rumpelt. Hinten rechts beginnt die Fackelstraße, das dort stehende Eckhaus ist das heutige Kaufhaus „Hertie”. Links vorne das Konfektionshaus Vendig, mit den ersten elektrischen Bogenlampen, die in der Stadt angebracht wurden! (heute Claussen)

Eisenbahnstraße
Unterer Teil, vor der Einmündung in die Marktstraße. Links eines der damals imposantesten Häuser der Stadt im Stil der späten Gründerzeit. Hier befand sich das Textilhaus Strauß (heute Zachares). Hinter dem Pferdefuhrwerk beginnt zwischen den beiden ebenfalls eindrucksvollen Häusern (im linken Haus befand sich die Weiße Laterne) die Münch-Straße, die zum Central-Kino führt.

Eisenbahnstraße
Eine Ansicht, bei der heute wohl jeder „alte Lauterer” überlegen muß ... ! Die Straße links gibt einen Durchblick in die Riesen- und Fackelstraße frei. Auf der linken Seite ist die „Grüne Laterne”, die beliebte Gaststätte zu erkennen. Heute ist diese Straße völlig zugebaut. An dieser Stelle etwa steht das Raiffeisenhaus. Auf der rechten Seite der Eisenbahnstraße zweigen Rummel- und Münchstraße ab.

Kreuzung Allee- und Theaterstraße.
 Rechts vorn die Gaststätte Biermayer (der Herr Wirt persönlich!) und links die spätere Bäckerei und Café Herschler. Das dahinter hochragende Haus war die „Wartburg”, damals das höchste Haus der Stadt, das wir gerne abgebildet hätten. Aber leider wurden bisher noch keine Ansichtspostkarten davon gefunden!

Steinstraße
Blick in Richtung Altes Rathaus, im Hintergrund das Türmchen der Martinskirche.

Steinstraße mit altem Rathaus
Eine Ansicht aus der „Altstadt”, die bis heute nahezu unverändert bewahrt wurde. Links die Marhoffer'sche Hauswirtschaft mit dem „Conzertsaal”.

Album 01   Album 02   Album 03   Album 04

Album 05   Album 06   Album 07   Album 08

Album 09   Album 10   Album 11   Album 12

Album 13   Album 14   Album 15   Album 16

Album 17    Album 18

oder  wieder  zurück