Postkarten aus KL 08

Ausstellungs-Gelände
Wäre nicht einer der „Rosselenker” erhalten geblieben, und im heutigen Volkspark aufgestellt worden, so würde kaum noch etwas an das Ausstellungsgelände erinnern. Im 2. Weltkrieg wurden diese militärisch genutzten Hallen durch Luftangriffe fast völlig zerstört. Da die Lauterer nie ein echtes Verhältnis zu dieser Spende eines in der Schweiz zu Reichtum gelangten Mitbürgers gewonnen haben, ließ man nach dem Krieg einfach alles einebnen. Die Stadt hat bis heute noch kein Ausstellung- und Kongreß-Zentrum!

Die Lauterer Straßenbahn
Seit 1916 gibt es in Kaiserslautern „die Elektrische”, die laut rumpelnd und polternd sich durch die teils engen Straßen bewegte und in den Kurven manchmal ein durch Mark und Bein gehendes Quietschen ertönen ließ. Hinzu kam eine unüberhörbare Schelle, die auf dem Boden des Fahrerstandes durch Treten auf einen Knopf betätigt wurde. Fuhrwerke, spielende Kinder, alte Leute die ihr „Verzehlsches” hielten und (weiter vom Stadtkern weg) auch Federvieh, das sich für die reichlich vorhandenen Pferdeäpfel interessierte, wurde durch dieses ,.Klingeln" von den Gleisen verscheucht. Die Aufnahme (Linie 2 - Richtung Hauptbahnhof) entstand am Friedhof, im letzten Jahr des ersten Weltkrieges.

Brunnen am Waldschlößchen
„Albrechts-Brunnen” zur Erinnerung an König Albrecht, der 1309 Kaiserslautern den südlichen Stadtwald schenkte. Dieser Brunnen stand ursprünglich vor dem Bezirks-Kommando, bevor das Bismarck-Denkmal seinen Platz einnahm. An diesem Brunnen endeten die ausgebauten Straßen und die Spazierwege fingen an: 20 Minuten bis zum Bremerhof!

Bremerhof
Eine historische Gruß-Karte aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Links ist auch der „Albrechts-Brunnen” vom Waldschlößchen mit abgebildet.

Bremerhof
Um 1911 sollte diese Fotokarte den Bremerhof als beliebtes Ausflugsziel der Kaiserslauterer Bürger ausweisen!

Eselsfürth
Diese Gruß-Karte aus dem Jahre 1897 zeigt, was damals vor den Toren der Stadt an Attraktionen geboten wurde. Wer weiß heute schon, daß es auf der Eselsfürth eine Radrennbahn (mit Tennis- und Fußballplatz) „Barbarossapark” gab?

Eselsfürth
Wer heute auf der „B 40” an der Eselsfürth vorbeifährt, ahnt auch nicht, daß es um die Jahrhundertwende dort so romantisch ausgesehen hat. Immerhin handelte es sich - wie die Karte ausweist - um einen „Luftkurort” mit (rechts) dem „Kurhaus”!

Blechhammer
Begnadet kann man den Dichter wohl kaum nennen, der den Fröschen den Text zu ihrem Konzert geliefert hat! Immerhin zeigt die Karte, daß auch damals der Blechhammer ein beliebtes Ausflugsziel war.

Blechhammer
Eine der hübschesten Ansichtskarten, aus Kaiserslauterns Vergangenheit. Der kleine Teich vor dem Blechhammer hieß auch im Sommer der Eisweiher. Wie es im Winter dort zuging, zeigt diese Karte, wobei bemerkenswert ist, daß Schlittschuhlaufen damals offensichtlich ein Sport für die „reifere Jugend” war.

Hohenecker Weiher (Gelterswoog)
Damals war der „Honegger” noch nicht allzu sehr für den Ausflugs- und Fremdenverkehr erschlossen. Wenn man sich im linken Bild so das „Badehaus” in Gartenhäuschen-Größe ansieht ... !

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