Postkarten aus Kaiserslautern 01

"Gruß aus Kaiserslautern"
Eine der ersten Ansichtspostkarten in Mehrfarben-Steindruck (etwa ab 1892). Die wichtigsten Gebäude und Denkmäler sind (sehr frei) gezeichnet, auch beim Bismarck-Denkmal ist das dahinterstehende (heutige) Polizeipräsidium der Einfachheit halber weggelassen.

Stadtansicht (nach dem bekannten Merianstich.)
War schon dort manches unrichtig, so nahm es hier der Künstler noch weniger genau. Mag der spitze Berg über dem Casimirbau noch hingehen, so fällt eher schon auf, daß der Fisch im Stadtwappen auf blauem statt auf weißem Grund steht. Und Kaiser Friedrich der Erste Barbarossa blickt sinnend auf die Stadt - wie sie ein halbes Jahrtausend später aussah ... ! (Postkarte aus dem Jahre 1898 an Theodor Zink, Lehrer in Würzweiler am Donnersberg!

Historische Postkarte
Älteste Fotoaufnahme aus Kaiserslautern (ca. 1858), verwendet 40 Jahre später als Motiv für eine Ansichtspostkarte. Platz vor der Stiftskirche, ehemaliger Marktplatz, Ecke Markt- und Schillerstraße. Heute noch unverändert: rechts im Hintergrund das "Spinnrädl"!

"Gruß aus Kaiserslautern"
Bei dieser alten "Gruß-Karte" riskierte der Zeichner einen Blick von Norden (etwa vom Benzinoring) über die Stadt. Auch auf dem Original ist nicht allzu viel zu erkennen. Bemerkenswert aber die Abbildung der Villa Kröckel (am Stadtpark) mit Kutsche und elegantem Publikum. Beinahe dem Abriß verfallen, wurde dieses bombastische Denkmal aus Lauterer Sandstein in unserer Gegenwart neu entdeckt.

"Kaiserslautern (Marktstraße) unterm Hakenkreuz."
Daß diese Nazi-Kitsch-Karte von den entsprechenden Leuten verwendet wurde, zeigt der Gruß des Absenders: "Ein Heil dem neuen Ortsgruppenführer!" Hier sollten sich dann die Ruinen des vergangenen Krieges anschließen, die man aber lieber nicht auf Postkarten verewigte.

"Gruß aus Kaiserslautern"
Diese spät gezeichnete Gruß-Karte läßt schon Elemente des beginnenden Jugend-Stiles erkennen. Die Häuser der Eisenbahnstraße (Ostseite) - im Vordergrund das ehemalige Zollamt - und eine romantische Kahnpartie am Blechhammer wurden gegenübergestellt.

"Gruß aus Kaiserslautern"
Hier bringt der Postkarten-Zeichner einen Blick über die Stadt von Süden, vom Abhang des Betzenberges (nördlich der Bahnlinie) her gesehen. Synagoge, Marienkirche, Gewerbemuseum und Bismarck-Denkmal zeigen, was der Zeichner damals für festhaltenswert ansah.

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